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Am Dienstag, dem 12. Mai 2026, lud das Jugendbildungszentrum (JBZ JTF) ab 09:30 Uhr zum „Open House Day 2026“ ein. Die Veranstaltung bot einen umfassenden Einblick in ein Projekt, das eine entscheidende Schnittstelle in der Bildungslandschaft besetzt: Die Unterstützung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis 24 Jahre beim Übergang von der Schulpflicht in die Aus- und Weiterbildung oder einen (oftmals ersten) Arbeitsplatz.

Neben Vertreter_innen der Fördergeber_innen wie Personen von den AMS Regionalgeschäftsstellen Wiener Neustadt und Neunkirchen folgten zahlreiche Partnerinstitute und Partnerbetriebe der Einladung, um sich von der Wirksamkeit der engen Zusammenarbeit aller Beteiligten zu überzeugen. So waren unter anderem Personen von PSZ, ÖZIV, FAB und MAG anwesend und freuten sich auf das Programm.

Eröffnung der Veranstaltung durch die Bereichsleiterin NÖ, Frau DSAin Ingrid Hayden, den stv. Bereichsleiter von ZIB Training GmbH Süd und Datenschutzbeauftragten Herrn Damian Hartmann sowie die Projektkoordinatorin des JBZ JTF Wiener Neustadt, Frau Mag.a Natascha Bögner, BA

Ein Schaufenster voller Werte und Ziele

Ein zentrales Element der Veranstaltung war das von den Teilnehmenden der Werkcamps mit Unterstützung durch ihre Trainer_innen im Vorfeld neu gestaltete Schaufenster. Dieses fungiert als visuelle Visitenkarte und verband das diesjährige Motto „10“ – abgeleitet von der Ziffernsumme des Jahres 2026 – mit den persönlichen Werten und Zielen der jungen Erwachsenen. Die Besucher_innen konnten hier die Vielfalt der besuchten Camps und die individuelle Entwicklung der Jugendlichen unmittelbar nachvollziehen.

Die Camps im Fokus: Stationen der Entwicklung

Der Hauptteil der Veranstaltung widmete sich der Vorstellung der einzelnen Fachbereiche. Jedes Camp präsentierte spezifische Inhalte, die konsequent am Motto „10“ ausgerichtet waren:

Basiscamp: Hier standen geometrische Formen im Mittelpunkt. Besucher_innen wurden eingeladen, Prismen, Rechtecke und andere Körper korrekt zuzuordnen. Die Teilnehmenden demonstrierten ihre mathematischen Kompetenzen, indem sie an Objekten wie einer Toblerone-Verpackung Maße nahmen und die passenden Formeln anwandten, gefolgt von einer fundierten Erklärung der Lösungswege.

Perspektivencamp: Dieses Camp präsentierte nicht nur seine eigenen Inhalte wie Exkursionen, Beschäftigung mit Green Jobs, Berufsorientierung, MINT-Berufe, BIS Kompetenzen, Praktika oder auch Gender Paygap. Auch zehn außergewöhnliche Berufe standen auf dem Programm. Durch eine aufschlussreiche Präsentation und ein interaktives Puzzle-Spiel, bei dem Berufe durch Ja/Nein-Fragen erraten werden mussten, wurde die berufliche Orientierung greifbar gemacht.

Aktivcamp: Unter dem Leitmotiv der „Zehn Fenster“ (darunter Hoffnung, Zukunft, Selbstannahme und Gemeinschaft) wurden kreative Plakate präsentiert. Zwei angeleitete Achtsamkeitsübungen mit Musik sorgten für eine humorvolle und positive Grundstimmung, die durch das gemeinsame Basteln von Origami-Schmetterlingen abgerundet wurde.

Werkcamp Nachhaltig & Produktiv: Hier überzeugten die Teilnehmenden durch professionelle Präsentationen und ein hohes Maß an Fachwissen. Zehn Werkzeuge und deren spezifische Einsatzbereiche wurden anhand zahlreicher, präzise gefertigter Werkstücke vorgestellt.

Werkcamp Gesund & Sozial: Die Teilnehmenden ließen nicht nur schon zum Start der Veranstaltung mit einem Ernährungsratespiel aufhorchen, bei dem zehn Ernährungsformen zugeordnet wurden.
Es gab köstliche Chocolate Chips Cookies zum Kaffee und kulinarisch unterstrichen wurde das Motto „10“ durch ein köstliches, gesundes Buffet in Form einer Bowl mit mindestens zehn verschiedenen Zutaten, die die Gäste sich selbst nach ihren Wünschen und Bedürfnissen zusammenstellen konnten.

In Teamarbeit zum Erfolg

Werkcamp Büro & KI: Dieses Camp gestaltete den modernen Hintergrund der Veranstaltung. Mittels KI-Unterstützung wurden zwei Präsentationsvideos, die Einladungskarte sowie passende Sujets entworfen.
Symbole, die für Aufbruch, Neubeginn und eine globale Sicht auf den Arbeitsmarkt stehen, wurden geschickt marketinggerecht eingebaut. Zur Bestückung der Gastgeschenke dienten QR-Codes, die – in Zusammenarbeit mit dem Aktivcamp – zu einer digitalen Entspannungsbroschüre und – in Kooperation mit dem Werkcamp Gesund & Sozial – einem innovativen Rezeptheft („10 Rezepte für 10 Personen um 10 Euro“) führten und für die Gäste nachhaltig papierlos mit nachhause genommen werden konnten. Natürlich fand auch das aktuelle JBZ JTF WN-Maskottchen „Tokeh“ Verwendung in den Layouts.

Aufbruch und Neubeginn

Den Abschluss bildete das Ressourcencamp, welches ein Modell des Schaufensters präsentierte und die Entstehungsgeschichte der Gastgeschenke erläuterte. Die zahlreich erschienenen Gäste konnten einen symbolischen Würfel (10×10 cm) sowie einen gefertigten Leuchtturm als Erinnerung mit nach Hause nehmen. Außerdem gab es die Möglichkeit, sich das Schaufenster am Gelände noch einmal in voller Größe anzusehen.

Vernetzung und Resonanz

Die Veranstaltung stieß auf enorme Resonanz. Trotz der hohen Besucherzahl, die die räumlichen Kapazitäten zeitweise an ihre Grenzen führte, blieb die Stimmung locker. Unsere Teilnehmenden freuen sich, dass so viele Besucherinnen und Besucher „ihre“ Veranstaltung besuchten und bedanken sich für das positive Feedback der Gäste!

Das JBZ JTF Wiener Neustadt freut sich schon jetzt auf das nächste Event im Haus.

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