Unter der Leitung eines Trainers von Südwind begaben sich die Jugendlichen des JBZ 2.0 St. Pölten auf eine kreative und interaktive Reise, bei der sie sich mit ihren eigenen Stärken, Werten und Vorstellungen von Held_innen auseinandersetzten. Ziel des Workshops war es, den Blick auf Vorbilder zu erweitern und die Teilnehmer_innen dazu anzuregen, ihre eigenen Fähigkeiten und Potenziale bewusst wahrzunehmen.
Zu Beginn reflektierten die Jugendlichen, welche Bilder sie in ihrer Kindheit von Held_innen hatten und welche Eigenschaften sie damals bewunderten. Gemeinsam wurde erarbeitet, wie sich diese Vorstellungen im Laufe des Erwachsenwerdens verändern und welche Menschen heute als Vorbilder dienen können. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der kritischen Auseinandersetzung mit Held_innen und Vorbilder in sozialen Medien. Dabei wurde diskutiert, wie Plattformen oft ein unrealistisches oder einseitiges Bild von „Männlichkeit“ und „Weiblichkeit“ vermitteln und welchen Druck diese Darstellungen auf junge Menschen ausüben kann.
Darüber hinaus beschäftigte sich die Gruppe mit den Themen Gerechtigkeit, Teamarbeit, Kommunikation und dem Setzen persönlicher Grenzen. Durch abwechslungsreiche Übungen erlebten die Teilnehmenden, wie Zusammenarbeit auch ohne gesprochene Worte gelingen kann und wie wichtig gegenseitiger Respekt sowie das Wahrnehmen und Akzeptieren individueller Grenzen sind. Der Workshop bot Raum für Austausch, Reflexion und gemeinsames Lernen.

Am Ende wurde deutlich, dass Held_innen nicht nur bekannte Persönlichkeiten sein müssen. Vielmehr können Menschen durch Mut, Hilfsbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein und Zivilcourage im Alltag zu Held_innen werden und oft tragen wir diese Eigenschaften bereits selbst in uns, ohne sie bewusst wahrzunehmen.

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