Im Februar 2026 nahm ich an einem Workshop am JBZ JTF Wiener Neustadt teil.
Zu Beginn der Unterrichtseinheit wurden Kennenlernspiele durchgeführt, um eine offene und angenehme Atmosphäre zu schaffen. Anschließend sammelten wir in einer gemeinsamen Runde Begriffe und Gedanken zu einem bestimmten Thema. Dabei stellten wir uns die Frage:
„Was verbinde ich mit dem Wort Demenz?“
Definition von Demenz
Das Wort Demenz stammt aus dem Lateinischen und bedeutet übersetzt „ohne Geist“. Medizinisch beschreibt Demenz eine Erkrankung des Gehirns, bei der geistige Fähigkeiten wie Gedächtnis, Denken, Orientierung und Sprache schrittweise verloren gehen. Eine der bekanntesten Formen ist die Alzheimer-Krankheit.
Aufbau des Gehirns
Zur Veranschaulichung wurde ein Netz aus Wolle genutzt. Dieses Netz symbolisierte das Gehirn mit seinen vielen Verbindungen. Jeder Knotenpunkt stand für eine Nervenzelle. Unser Gehirn besteht aus Milliarden von Nervenzellen, die miteinander verbunden sind und Informationen weiterleiten. Diese Verbindungen sind wichtig für unser Denken, Fühlen und Erinnern.
Folgen von Demenz
Bei einer Demenzerkrankung werden Nervenzellen geschädigt oder sterben ab. Dadurch gehen nach und nach Verbindungen im „Netz“ verloren – ähnlich, wie wenn man Fäden aus dem „Wollnetz“ entfernt. Das Netz wird instabil und lückenhaft. So lässt sich bildlich erklären, warum Betroffene Schwierigkeiten mit dem Gedächtnis oder der Orientierung bekommen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Demenz eine Erkrankung des Gehirns ist, bei der Nervenzellen und ihre Verbindungen zerstört werden. Durch das Wollnetz-Modell konnte ich mir gut vorstellen, wie wichtig die Vernetzung der Nervenzellen für unsere geistige Leistungsfähigkeit ist.



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